Cannabisöl gegen Restless Legs, neue Hoffnung für Patienten?

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In den letzten Jahren ist das medizinische Interesse an Cannabispräparaten stark angestiegen. Die nachweisbar gute Wirkung von Cannabispräparaten, wie z.B. Cannabisöl gegen Schlafstörungen, lässt jetzt auch RLS-Patienten hoffen.

Was ist das Restless-Leg-Syndrom?

Das Restless-Legs-Syndrom ist eine neurologische Erkrankung, die ca. drei bis zehn Prozent der Deutschen betrifft. Die Symptome der unruhigen Beine verstärken sich besonders in Ruhephasen, vor allem nachts ist der Drang, sich zu bewegen, besonders stark ausgeprägt. Das hat zur Folge, dass RLS-Patienten häufig an Schlafstörungen leiden.

Der Schlaf, der ruhig und erholsam sein soll, wird durch das ständige Bewegen der Beine zur Qual, da die betroffenen Personen ständig aus dem Schlaf gerissen werden. Der darauffolgende Tag beginnt häufig mit morgendlichem Unausgeschlafensein, oder Kopfschmerzen.

Tagsüber sind die Symptome weniger ausgeprägt. Der Bewegungsdrang kann jedoch auch in ruhigen Situationen ein erhebliches Problem darstellen. Daher ist das RLS häufig eine Zusatzdiagnose zu ADHS. Bisher wurde vielfach davon berichtet, inwiefern die Einnahme von Cannabisöl bei ADHS-Patienten eine positive Wirkung zur Folge haben kann. Man geht davon aus, dass eine gleiche positive Wirkung auf RLS-Patienten zutrifft.

Ebenso wie bei ADHS sind die Symptome der unruhigen Beine bei jedem Patienten unterschiedlich stark ausgeprägt. Damit gibt es verschiedene Therapieansätze gegen RLS, die je nach Schweregrad mit Opiaten oder Dopaminagonisten behandelt werden. Neu herangezogen wird mittlerweile die Anwendung von Cannabisöl gegen Restless Legs.

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Cannabisöle

Zunächst muss man zwei verschiedene Arten von Cannabisölen unterscheiden. Zum einen gibt es Cannabisöle, die den berauschenden und suchtfördernden Wirkstoff THC enthalten, zum anderen gibt es Cannabisöle ohne THC. Das sind beispielsweise reine CBD-Öle, die den Wirkstoff Cannabidiol in einer erhöhten Konzentration erhalten. Die Öle ohne THC sind in Deutschland legal und frei verkäuflich.

Cannabisöle sind zur oralen Anwendung gedacht, wobei ein Tropfen des Öles unter die Zunge gelegt wird, sodass sich die Wirkstoffe im Mundraum entfalten können. Der Körper sollte langsam an das Öl gewöhnt werden, wobei die Dosierung täglich gesteigert werden kann. Die Anwednungsbereich von Cannabisöl sind vielseitig. Neben Schlafstörungen und ADHS, gibt es weitere Anwendungsbereiche, wie z.b. gegen:

  • Rauchsucht
  • Mustipler Sklerose
  • chronischen Schmerzen
  • Krebs

Der große Vorteil von Cannabisöl ist, dass unerwünschte Nebenwirkungen stark von der Dosierung abhängen und praktisch kaum auftreten. Erfahrungsberichte bestätigen, dass eine therapeutische Dosierung der Präparate weder zu einer körperlichen, noch zu einer psychischen Abhängigkeit führen.

Kontraindiziert ist die Einnahme bei schwerwiegenden Herzerkrankungen oder einer schwergradigen Depression. Ebenso sollten Frauen in der Schwangerschaft und während der Stillzeit auf die Einnahme verzichten.

Wirksamkeit von Cannabisöl

Zur Wirksamkeit von Cannabisöl gegen Restless Legs gibt es bisher kaum wissenschaftliche Studien. Eine Studie der Universidad Complutense de Madrid liefert allerdings erste Hinweise, dass Cannabinoide (CBD) die Symptome der RLS-Patienten lindern können.

Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Studien, die eine Verbesserung des Schlafes durch die Einnahe von Cannabis nachweisen. Cannabisöl gegen Restless Legs soll den Patienten daher helfen einen ruhigen und erholsamen Schlaf, ohne Kribbeln in den Beinen und ständigem Bewegungsdrang, zu ermöglichen.

Patienten, die bereits cannabisöl gegen restless legs einnehmen, berichten über eine Verbesserung der Schlafstörungen, sowie verminderte Muskelkrämpfe. cannabisöl scheint daher eine gute Alternative für RLS-Patienten zur klassischen Medikation zu sein.

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Über Giacomo Hermosa 20 Artikel
Giacomo Hermosa ist 37 Jahre alt, Vater von zwei Kindern und verheiratet. Vor elf Jahren hat er die Magister der Biologie und Anglistik erfolgreich absolviert. Hier hat er sich interdisziplinär mit den Themen Bioverfügbarkeit und Medizinalhanf beschäftigt. In seiner Freizeit schreibt er v.a. in den Bereichen Fitness, Ernährung und – familiär bedingt – über einige besondere Autoimmunerkrankungen. Seine Veröffentlichungen findet man u.a. auf seiner Website und bei der taz.