Wie macht man Cannabisöl selbst?

Mittlerweile ist zweifelsfrei und wissenschaftlich nachgewiesen, dass Cannabis für viele Symptome oder Erkrankungen ein nebenwirkungsarmes und wirksames Heilmittel ist. Dies betrifft die enthaltenen Cannabinoide, beispielsweise das THC.

Aus diesem Grund haben bereits viele Regierungen dieses als verschreibungspflichtiges Arzneimittel legalisiert. Die Verschreibungshürden sind dabei allerdings unterschiedlich. Medizinischer Cannabis kann in unterschiedliche Arten konsumiert werden.

Es dient als Basis für Berichte oder in der medizinischen Cannabis-Küche. Also könnten Sie sich beispielsweise die Frage stellen: Wie macht man Cannabisöl selbst?

Wie macht man Cannabisöl selbst?

Gerade weil Cannabis immer populärer wird, hat sich der eine oder andere bereits die Frage gestellt, wie macht man Cannabisöl selbst? Dazu bedarf es nicht viel Vorwissen.

Vorab ist die Frage zu klären, welches Öl dafür idealerweise verwendet wird. Das am meisten verwendete Öl in der Cannabis-Küche ist das Kokosöl, Rapsöl oder Olivenöl. Hier kommt es ganz auf den persönlichen Geschmack an, welches davon Sie verwenden möchten.

Für süße Gerichte, wie beispielsweise Kekse und ähnliches bietet sich das Kokosöl an. Oliven- oder Rapsöl sollte für herzhafte Gerichte verwendet werden. Rapsöl hat den mildesten Eigengeschmack. Olivenöl oder Kokosöl sind jedoch auch nicht sehr geschmacksintensiv.

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Die Zubereitung von Cannabisöl

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Hierfür benötigen sie folgende Zutaten:

  • 14 Gramm Grasverschnitt – fein gemahlen (eine halbe Unze)
  • 250 ml Öl nach eigenem Wunsch
  • Seihtuch (Käsetuch)
  • Topf
  • Kälte- bzw. hitzebeständiges Gefäß, Glas oder Plastik.

Als erster Arbeitsschritt sollte das Gras sehr fein zermahlen werden. Hierbei ist es nicht nötig, dass Sie die schönsten Blüten verwenden. Die Mischung kann auch Ästchen oder Verschnitt enthalten. In der Zwischenzeit wird auch der mittelgroße Topf mit ungefähr einem Liter Wasser zum Kochen gebracht.

Während der gesamten Zubereitung sollten Sie darauf achten, dass das Wasser etwa drei bis vier Zentimeter hochsteht. Nun wird vorsichtig das ausgewählte Öl zugefügt, sowie das fein zermahlende Gras. Wichtig: Nun muss die Temperatur gesenkt werden, denn zu viel Hitze, also wenn das Wasser kochen würde, greift das THC an und es würde die Wirkung verlieren.

Üben Sie sich bitte in Geduld. Die Gras-Wasser-Öl-Mischung sollte nun am besten mindestens drei Stunden auf kleiner Flamme die Möglichkeit haben zu sieden. Jede halbe Stunde vorsichtig mit einem Holzlöffel umrühren.

Und nach dieser Zeit haben Sie das endgültige Ergebnis – das Cannabisöl ist fertig. Es hat sich nun auf der Oberfläche eine glänzende, dicke Schicht Öl gebildet. Öl und restliche Flüssigkeit müssen getrennt werden. Hierfür wird das Käse- bzw. Seihtuch über das Gefäß gespannt und vorsichtig der Topf abgegossen.

Hierbei sollte möglichst viel gemahlenes Gras abgefangen werden. Sie können die Grasreste auspressen und den Vorgang wiederholen. Alternativ können Sie einen Kaffeefilter benutzen.
Das Wasser-Öl-Gemisch bleibt übrig und müssen voneinander getrennt werden.

Dazu sollte das Gefäß möglichst über Nacht in den Kühlschrank gestellt werden. Das Öl wird nicht so fest wie Butter, aber ausreichend fest, dass es mit dem Löffel abzuheben ist. Das Cannabisöl wird dann in ein verschließbares Gefäß getan und kann über einen langen Zeitraum seine Anwendung finden.

Hiermit ist nun die Frage beantwortet – Wie macht man Cannabisöl. Nach Fertigstellung sollten Sie dieses im Kühlschrank aufbewahren.

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Über Giacomo Hermosa 81 Artikel
Giacomo Hermosa ist 37 Jahre alt, Vater von zwei Kindern und verheiratet. Vor elf Jahren hat er die Magister der Biologie und Anglistik erfolgreich absolviert. Hier hat er sich interdisziplinär mit den Themen Bioverfügbarkeit und Medizinalhanf beschäftigt. In seiner Freizeit schreibt er v.a. in den Bereichen Fitness, Ernährung und – familiär bedingt – über einige besondere Autoimmunerkrankungen. Seine Veröffentlichungen findet man u.a. auf seiner Website und bei der taz.