Cannabisöl was ist das und wie ist die Wirkungsweise?

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Immer mehr wird über die Cannabis Pflanze als Heilpflanze und auch über die gewonnenen Substanzen geredet. Dabei taucht auch immer wieder das Cannabisöl auf und der ein oder andere stellt sich die Frage:

Cannabisöl was ist das?

Besonders das CBD (Cannabidiol) ist derzeit immer wieder im Blickpunkt. Cannabisöl wird aus der Cannabis Pflanze gewonnen und kann in vielen Bereichen eingesetzt werden.

Cannabisöl was ist das?

Die Nutzung der Cannabispflanze hat eine sehr lange Tradition in der Naturheilkunde. Erst im letzten Jahrhundert machte die Bestimmung der wirksamen Bestandteile Fortschritte auf wissenschaftlicher Basis.

Nun stecken die Erforschung der medizinischen Wirkung von Cannabis beziehungsweise dessen Öl noch in den Kinderschuhen. Sicher kennen Sie den Bestandteil THC (Tetrahydrocannabinol), der beim Konsumenten für die berauschende Wirkung sorgt.

Dies ist der Grund, dass viele Cannabis-Produkte unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Eine größere Bekanntheit hingegen erlangte allerdings der Cannabis Inhaltsstoff CBD. Und dieser ist kein Rauschmittel.

Was ist CBD?

CBD gilt als gut verträglich und weiterhin werden diesem Stoff ausreichend positive Eigenschaften auf gesundheitsfördernder Ebene zugeschrieben. Dabei sind die Anwendungsbereiche breit gefächert. CBD kann für Linderung bei chronischen Schmerzen und Hautproblemen sorgen.

Ebenfalls findet dieser seine Anwendung bei Schizophrenie und Epilepsie und auch entfaltet dieser eine entzündungshemmende Wirkung. CBD liegt in der Hanfpflanze als inaktiver Inhaltsstoff vor – in der Carbonsäure.

Wird dieser beispielsweise erhitzt, kommt es zur Abspaltung bei der Carbonsäure durch das Kohlenstoffdioxid-Molekül. Auf diese Weise wird das CBD gewonnen. Besonders gefragt ist es bei der Herstellung von Cannabisöl. Stellt sich hier also die Frage, Cannabisöl was ist das?

Cannabisöl was ist das?

Immer mehr Menschen interessieren sich für Cannabis-Öl und auch deren Herstellung. In Bezug auf die Dosierung des Öls gibt es keine klaren Vorgaben. Hier gilt, dass Sie sich da langsam herantasten sollen und testen, was und wieviel Ihnen gut tut.

Für Einsteiger, die ihr Cannabis-Öl selbst herstellen möchten, ist ein Öl mit 10 Prozent bis 15 Prozent CBD zu empfehlen. Auch käuflich sind diese Öle bereits fertig zu erwerben. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass sehr günstige Produkte sehr wenig Konzentration des CBD enthalten.

Hier empfiehlt es sich, Cannabisöl selbst herzustellen, denn die Herstellung gestaltet sich recht einfach.
Cannabisöl wird in einem längeren Prozess gewonnen. Praktisch werden dabei die Wirkstoffe aus der Blüte gewaschen.

Dies ist mit einer Lösung möglich oder auch mit Olivenöl. Letztendlich hängt von der Potenz der verwendeten Pflanze ab, wie stark das Öl wirkt.

Je nach Beschwerdebild bei einer vorliegenden Krankheit, sollten Sie von dem Öl etwa zwei- bis dreimal täglich ungefähr drei Tropfen zu sich nehmen. Wenn Sie das Öl gut vertragen, können Sie diese Dosierung beibehalten.

Sind Ihre Beschwerden chronisch, empfiehlt es sich, ein hochkonzentrierteres Öl zu nutzen. Dieses kann ruhig 30 Prozent CBD enthalten. Einzunehmen wären dann etwa vier Tropfen am Morgen und vier Tropfen am Abend.

Cannabisöl was ist das und gegen was hilft es?

Immer mehr Menschen merken, dass Cannabisöl eine heilende Wirkung an. Dabei kann es hilfreich sein bei

  • Allergien
  • Krebs oder Nebenwirkungen der Behandlung
  • Ängste
  • Entzündungen
  • Hepatitis
  • Hirnschäden
  • Erkrankungen der Atemwege
  • Schlafstörungen
  • Übelkeit
  • und vielem mehr.
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Über Giacomo Hermosa 45 Artikel
Giacomo Hermosa ist 37 Jahre alt, Vater von zwei Kindern und verheiratet. Vor elf Jahren hat er die Magister der Biologie und Anglistik erfolgreich absolviert. Hier hat er sich interdisziplinär mit den Themen Bioverfügbarkeit und Medizinalhanf beschäftigt. In seiner Freizeit schreibt er v.a. in den Bereichen Fitness, Ernährung und – familiär bedingt – über einige besondere Autoimmunerkrankungen. Seine Veröffentlichungen findet man u.a. auf seiner Website und bei der taz.